Unser Mitglied, der Travemünder Lokalhistoriker Rolf Fechner, wurde kürzlich für den Podcast „Places to go“ (im Auftrag der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH) über unser Museum interviewt.
Dieser Podcast reiht sich ein in eine von mehreren Folgen, die auf Sehenswürdigkeiten in der Lübecker Altstadt und Travemünde hinweisen.
Kürzlich wurde ein neuer Vorstand gewählt. Ihm gehören wieder sieben Mitglieder an: Zur neuen Vorsitzenden wurde Ragna Richter gewählt, als Stellvertreter Niels Hartwig. Als Kassenwartin wurde Heidrun Bütow wiedergewählt. Schriftführerin ist weiterhin Beate Oemichen wie auch der Beisitzer Christian Schlichte. Neue Beisitzerinnen sind Jacqueline Eick und Ute Stieglitz. Auch die Wahl der Rechnungsprüfer erfolgte mit Ina Hartwig und Reinhold Nolte neu.
Der neue Vorstand und die zahlreichen ehrenamtlichen Aktiven freuen sich über zahlreiche Besuche. Auch dürfte die Sonderausstellung zur Historie des Schlossereibetriebes Lüders zusätzliche Einblicke in Travemündes spannende Geschichte geben.
Am Sonntag, 1. März 2026, beginnt in der Torstraße 1 in Travemünde die Museumssaison 2026. Pünktlich um 11:00 Uhr öffnen sich nach der Winterpause die Tore zum Erleben von rund 225 Jahren einzigartiger Seebadgeschichte des einst mondänen Travemünde. Im Museum des Heimatverein Travemünde e.V., das als eines der ganz wenigen im Lande privat initiiert wurde und ohne öffentliche Fördermittel ehrenamtlich betrieben wird, erzählen in über die Winterzeit frisch renovierten und zum Teil neu arrangierten Räumen von zusammen 185 m² Fläche Filme mit historischem Bildmaterial, Hörstationen mit interessanten Geschichten und eine gestaltete Ausstellung hautnah die beeindruckende Historie des Seebades und seine Entwicklung bis heute.
Das Museumsteam freut sich, an der Geschichte Travemündes interessierte Besucher willkommen zu heißen.
Zugleich wird die diesjährige Sonderausstellung eröffnet. Sie hat den traditionsreichen, vor einiger Zeit aufgegebenen Schlossereihandwerksbetrieb „Lüders“ zum Thema. Er zählt zu den ältesten Travemünder Betrieben, seine Wurzeln reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, er hatte auch die im Mittelalter hochangesehene Funktion des Waffenschmiedes für Travemünde. Der letzte Vertreter dieses Familienbetriebes, Hans-Christian Lüders, wird anwesend sein und Erläuterungen zu diesem wichtigen, jahrhundertealten Handwerk sowie zur Entwicklung dieses Familienunternehmens geben. Diese Sonderausstellung kann bis Ende des Jahres während der Museumsöffnungszeiten besucht werden.
Weitere Termine: Teilnahme am Intern. Tag des Museums am 17.5.2026 und an der Lübecker Museumsnacht am 29.08.2026, jeweils mit einem besonderen Programm.
Das Seebadmuseum nimmt nach dem erfolgreichen letztjährigen Start auch in 2026 an der „MuseumsCard“ teil. Mit dieser vom Bildungs- und Kulturministerium Schleswig-Holstein und den Sparkassen des Landes geförderten, vom Landesjugendring durchgeführten Einrichtung (unentgeltliche Card, papiergebunden oder digital) erhalten alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie Jugendleiter mit Juleica im Sommer/Herbst (10. Juni bis 15. November 26) freien Eintritt ins Seebadmuseum (wie auch in über 130 anderen Museen und Kultureinrichtungen im Land und in Dänemark). Zusätzlich gilt die MuseumsCard an 2 Tagen in den Herbstferien als Fahrkarte in allen Zügen des Nahverkehrs, 2. Klasse, in Schleswig-Holstein sowie bis Hamburg und in den Linienbussen für die Fahrten ins Museum. So wird begünstigt, mindestens 3 teilnehmende Museen besuchen zu können, und damit an einem hochkarätigen Gewinnspiel teilzunehmen.
Die Museumsöffnungszeiten sind: 01. März – 31. Dezember, Dienstag bis einschließlich Sonntag, 11:00 Uhr – 17:00 Uhr (Einlass bis 16:30 Uhr), Torstr. 1 in Travemünde, im Gesellschaftshaus direkt an der St. Lorenz-Kirche. Unveränderte Eintrittspreise: Erwachsene 6,- €; Kinder bis 14 Jahre in Begleitung Erwachsener sind frei; Schüler, Studenten u. Behinderte 3,50 € (Museumscard 2026: frei); Inhaber der Ostseecard 5 €. Führungen nach telef. Absprache unter 04502-9998094.
Moin, der Heimatverein Travemünde e.V. freut sich, Sie zu der diesjährigen Wiedereröffnung seines Seebadmuseums am Sonntag, den 1. März 2026 um 11 Uhr in der Torstraße 1 in Travemünde einzuladen.
Unser Museum ist auf der rechten Seite des Erdgeschosses vom Gesellschaftshaus in der Torstraße 1
Gleichzeitig wird unsere Sonderausstellung starten. Dieses Mal zum Thema der Geschichte des Travemünder Schlosserei-Handwerksbetriebes „Lüders“ über mehrere Generationen. Dazu laden wir Herrn Hans-Christian Lüders als Ehrengast ein.
Außerdem planen wir ein kleines Kulturprogramm mit Musik, Museums-Sonderführungen, Seefahrt-Literatur aus der Bücherstube sowie einem Kreativangebot für Kinder.
Wir wären sehr erfreut, wenn wir Sie auf dieser Ausstellungseröffnung begrüßen können.
Der Heimatverein Travemünde e.V. wünscht seinen Mitgliedern, Förderern, Freunden und Seebadmuseumsinteressierten ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfogreiches Jahr 2026.
Unser Museum wird auf dem Kunsthandwerkermarkt im Heiligen Geist-Hospital, der am 28. November beginnt und täglich von 11 bis 19 Uhr bis 7. Dezember geöffnet ist, mit einem Stand vertreten sein.
Für den Kunsthandwerkermarkt zeigen mehr als 90 ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland und auch aus Skandinavien ihre hochwertigen Arbeiten aus den Bereichen Glas, Holz, Keramik, Leder, Metall, Papier, Schmuck und Textil.
Weihnachtliche Livemusik wird wieder mehrmals am Tag erklingen und zur festlichen Atmosphäre beitragen. Die bekannte gastronomische Tradition wird fortgeführt: Der Duft von frisch gebackenen Waffeln lockt an den Waffelstand. Der Punschstand lädt zu einem gemütlichen Plausch bei einem Glas Heilig-Geist Glühwein. Das Bistro bietet wieder pikante und süße Leckereien sowie Fair Trade Kaffee. Und Kinder, die das Drehen von Bienenwachskerzen ausprobieren möchten, sind am Kerzenstand wieder herzlich willkommen.
Da der Verband Frau und Kultur den Markt ehrenamtlich durchführt, wird der Erlös auch im kommenden Jahr wieder als Förderung an kulturelle und soziale Projekte zur Verfügung stehen.
Als Gemeinschaftsveranstaltung des Gemeinnützigen Vereins zu Travemünde und des Heimatvereins Travemünde gibt es am Mittwoch, 26. November 2025, 17:00 Uhr im Gesellschaftshaus Torstraße 1 in Travemünde einen Lichtbildervortrag des Travemünders Frank Schamuhn, ehemaliger langjähriger Bundesgrenzschützer mit Einsatzort auch am nördlichsten Ende der seinerzeitigen, rund 1400 km langen innerdeutschen Grenze.
Er nimmt die Zuhörer mit auf eine interessante Reise in die früheste deutsch-deutsche Geschichte rund um Travemünde und den Priwall. Von der Trennlinie zweier Welten, die auch Travemünde jahrzehntelang geprägt hat, vermittelt Schamuhn Spannendes in Worten und Bildern mit Hinweisen auf noch heute vorhandene Spuren. Der damalige Bundesgrenzschutzbeamte ist ein profunder Kenner dieser fast schon vergessenen Thematik, veranstaltet auch Grenzradtouren vom Priwall aus und hat dazu bereits mehrere Bücher herausgegeben. Diese können im Anschluss an den Vortrag gern direkt vom Autor erworben werden.
Mit dem Vortrag von Frank Schamuhn verfolgen beide veranstaltenden Travemünder Vereine ihre Satzungsziele u.a. der Pflege von Heimat- und Erinnerungskultur. Er findet statt im Gesellschaftssaal in der Torstraße 1 in Travemünde, in dem beide Veranstalter beheimatet sind.
Eintritt : 4,- € für Mitglieder der jeweiligen veranstalteten Vereine / 6,- € für Nichtmitglieder / Kein Kartenvorverkauf
Jedes Jahr widmet das vom Heimatverein Travemünde getragene Seebadmuseum einer für den Ort wichtigen und bedeutenden Person oder einer gemeinnützigen Einrichtung eine mehrmonatige Sonderausstellung. In diesem Jahr ist Thema dieser Sonderschau die Travemünder Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, DGzRS.
Anlass ist ein dreifacher: das 160. Jubiläum der am 29.5.1865 gegründeten DGzRS, das 160-jährige Jubiläum der Travemünder Station mit ihrem Vormann Patrick Morgenroth und seinem Team von 26 freiwilligen Rettern und 150 Jahre „Sammelschiffchen“, Deutschlands bekannteste und legendäre Spendendose. Nach Eröffnung der Ausstellung am Tag der Gründung der ohne staatliche Unterstützung arbeitenden Rettungsorganisation vor 160 Jahren im ursprünglichen Rettungsbootschuppen am Leuchtenfeld befindet sich die Sonderschau nunmehr im vom Heimatverein Travemünde getragenen Seebadmuseum in der Torstraße 1und kann im Rahmen der allgemeinen Ausstellung bis Ende dieses Jahres ohne weiteres Entgelt besucht werden.
Hier informieren großformatige Tafeln, originalgetreue Modelle von Rettungskreuzern und interessante Filme in der vorhandenen Medienstation über die selbstlosen, oft gefahrvollen Einsätze der ehrenamtlichen Retter der DGzRS, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht. Für zuwendungswillige Unterstützer: es kommt die neue elektronische Spendendose zum Einsatz, die digitales Bezahlen möglich macht.
Das Seenotrettungsboot ERICH KOSCHUBS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbruechiger (DGzRS) auf Kontrollfahrt. Das Spezialschiff der 10,1-Meter-Klasse ist in Travemuende stationiert.
Unsere Öffnungszeiten sind Dienstags bis Sonntags von 11 bis 17 Uhr. Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Fotos: historische Aufnahmen von Rolf Fechner zur Verfügung gestellt / Foto vom Seenotrettungsboot der Travemünder DGzRS-Station von der DGzRS.
Am 30. August fand die diesjährige „Nacht der Lübecker Museen“ statt, wobei sich zum ersten Mal die Veranstalter in Travemünde zuvor mit der Kulturstiftung Lübecker Museen getroffen hatten, um zu überlegen, wie Travemünde an dem Abend besser an die Hauptaktivitäten auf der Altstadtinsel angebunden werden könnte. Das Resultat war die Einrichtung eines Shuttleservice zwischen Lübeck und Travemünde, der von 15 Uhr an beide Veranstaltungsorte miteinander verband.
Der Flohmarkt
Unser Museum hatte einen Riesenansturm zu verzeichnen und wir freuen uns, dass unsere Programmpunkte Flohmarkt & Glücksrad, eine Malaktion für Kinder (von und mit der Travemünder Künstlerin Inga Prasse), zwei Vorträge (einen von Frau Petersen zum Thema Seenotretter und einen von Rolf Fechner mit historischen Bildern) sowie der Auftritt der DRUNKEN SHIPMATES mit stimmungsvollen Shantys so gut angenommen wurde.
Impressionen (Fotos von Ragna Richter & Christian P. Schlichte)
Der FlohmarktDer FlohmarktMalaktion für Kinder von und mit Inga Prasse (links im Bild)Auftritt der DRUNKEN SHIPMATES
Dazu beigetragen hat auch, dass der Verein Historischer Stadtverkehr Lübeck e.V. in diesem Jahr einen Shuttleservice mit seinen vier historischen Bussen alle halbe Stunde von der Lübecker Altstadt über Herrenwyk nach Travemünde und zurück angeboten hat.
Die „Emma“ – der älteste Bus des „Verein Historischer Stadtverkehr Lübeck e.V.“
Neben dem Unterstand „Seetempel“ am Brodtener Steilufer, der auf Betreiben des Heimatverein Travemünde mit Hilfe der Jugendbauhütte Lübeck wieder dort aufgestellt wurde, wurde nun eine Info-Tafel errichtet, die umfassend zu Thomas Manns Verbindung zu diesem Ort informiert. Die Inhalte dazu lieferte das Buddenbrookhaus Lübeck; die Gestaltung übernahm die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM), finanziert und errichtet wurde das Schild durch den Kurbetrieb Travemünde, der auch die Betreuung des Seetempels übernommen hat.
Es ist der Sehnsuchtsort in „Buddenbrooks“: Romanheldin Tony macht mit ihrem Verehrer Morten Schwarzkopf einen Spaziergang zum „hoch gelegenen Seetempel, der eine weite Aussicht über See und Land bot“.
Diesen Seetempel, den Thomas Mann in seinem Erstlingswerk so detailliert beschrieben hat, hat der Literaturnobelpreisträger jedoch nie mit eigenen Augen gesehen: Ein Sturmhochwasser zerstörte den im Jahre 1839 errichteten Bau im November 1872, also drei Jahre vor Thomas Manns Geburt. Er kannte den Seetempel nur vom Hörensagen.
Der „Seetempel“ ist ein Nachbau des einst bei einer Sturmflut ins Meer gestützten Unterstandes. Jetzt wurde er um eine Info-Tafel ergänzt. Fotos: Ragna Richter
Dies nahm der der Heimatverein Travemünde mit seinem Seebadmuseum zum Anlass, das „Projekt Seetempel“ zu initiieren und nach langjähriger Planung den Bau mit Hilfe der Jugendbauhütte zu realisieren.
Seit Juni 2024 steht der Seetempel endlich wieder an gleicher Stelle am Brodtener Steilufer zwischen Travemünde und Niendorf und ermöglicht es Ausflüglern, die von Thomas Mann nicht nur in den „Buddenbrooks“, sondern auch in zahlreichen weiteren Travemünde-Episoden beschriebene Aussicht auf die Ostsee zu genießen.
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